Neu:  Außergerichtliches  WIN-Forderungsmanagement für private Vermieter              

Jährlich 2,2 Milliarden EURO Mietausfälle

Wenn bei Mietern das Geld knapp wird, sparen viele oft zuerst am dicksten Brocken – der Miete. Der wirtschaftliche Schaden für Vermieter ist enorm. Effektives WIN-Mietforderungsmanagement für Vermieter hilft.

Die Kündigung, die Scheidung vom Ehepartner oder ein Autounfall: Ca. 500.000 Mieter fehlt aus unterschiedlichen Gründen plötzlich das Geld für die Miete. Die Gesamthöhe der Mietausfälle betrug im Jahr 2008 nach Schätzungen von Haus & Grund deutschlandweit ca. 2,2 Milliarden Euro jährlich. Altersarmut, prekäre Arbeitsverhältnisse und Niedriglöhne – die gesellschaftliche Entwicklung der letzten Jahre lässt vermuten, dass diese Zahlen weiter steigen.

Am stärksten von Mietausfällen betroffen sind private Vermieter mit ca. 16 Millionen Wohnungen bundesweit, über vier Millionen in NRW. Etwa ein Drittel aller Mietverhältnisse gilt wegen Zahlungsunregelmäßigkeiten als angespannt. Wird aus diesem Grund gekündigt, treten neben die monatlichen Mietausfälle oft noch jahrelange Zahlungs- und Räumungsklagen mit Kosten zwischen 5.000 und 14.000 Euro: Für nicht wenige Vermieter ein wirtschaftliches Desaster.

Teure Folgen verhindern

 Größere Wohnungsgesellschaften wie die VONOVIA oder die GAG Köln haben längst die Flucht nach vorn angetreten: Mietausfälle können auch sie nicht verhindern, wohl aber deren finanziellen Folgen. Sie versuchen mit allen Mitteln, Räumungsklagen, Zwangsräumungen, Renovierungen und Neumietersuche zu vermeiden. Dazu setzen sie eigene Mietschuldnerberater ein. Deren Aufgabe ist es, Problemmietern vor- und außergerichtlich Wege aus den Mietschulden aufzuzeigen, in der Regel mit Unterstützung weiterer sozialer Hilfseinrichtungen.

Die Berater wecken mit sanftem Druck den Willen der Betroffenen zur Kooperation und Selbsthilfe, um das  Mietverhältnis zu stabilisieren. Und sie begleiten den Mieter auf dem Weg aus den Mietschulden. Die Erfolgsquote liegt nach eigenen Angaben bei bis zu 75 Prozent.

Lösung für Privatvermieter

Anders sieht es bei privaten Vermietern aus, die ihrem Geld oft jahrelang hinterherlaufen- und –prozessieren. „Die Kleinen geraten sehr schnell in eigene Zahlungsnöte. Mietausfallversicherungen versprechen viel, nützen aber oft wenig. Privatvermieter haben keine andere Möglichkeit als den Rechtsweg“, weiß Ralf Herren, Mietrechtsanwalt aus Brühl. „Privatvermieter haben kein Geld für festangestellte Mietschuldnerberater. Anwälte können oder dürfen Mietschuldenberatung nicht leisten, und ein externes Angebot für Private fehlt in Deutschland.“

WIN-Mietforderungsmanagement

„Effektives WIN-Mietforderungsmanagement“ ist das Schlagwort nun auch für Private. Stefan Markel, Volljurist und Gründer von VORanwalt.de im bergischen Overath, ist Pionier auf diesem Feld. Wie bei den Vermietungsgesellschaften ist auch seine Tätigkeit eine Mischung aus Mietrechtsanwalt und Sozialarbeiter und Therapeut. Ziel seines im Großraum Bonn/Köln/Düsseldorf einmaligen Unternehmens ist es, gegen eine geringe Pauschale schon bei ersten Mieterkontakten die Spreu vom Weizen zu trennen. Abgestimmt auf die Besonderheiten von Privatvermietern können bei kooperationsbereiten Mietern innerhalb weniger Beratungsstunden rechtssichere Nachzahlungen und Mietabsicherungen für die Zukunft erreicht werden, aber auch -als letztes Mittel – der freiwillige Auszug des Mieters.

„Die allerwenigsten säumigen Mieter sind abgebrüht, faul oder geben ihr Geld lieber für ein neues Smartphone aus“, so Stefan Markel. Häufig steckten Schicksalsschläge oder Lebenskrisen dahinter, wenn die Miete ausbleibt. Oft Einzelfälle, die so komplex sind, dass allgemeine Vorschriften von Ämtern und Mietgesetzen nicht passen. Vielen Mietschuldnern ist ihre Lage peinlich, sie stecken aus Angst, Ihre Wohnung zu verlieren, den Kopf in den Sand, haben aber nicht mehr die Kraft, ein weiteres großes Problem anzugehen. Hier kommt fachkundige Hilfe zur Selbsthilfe  Orientierung gebende Unterstützung und Begleitung genau richtig.

Anrechnung auf Anwaltskosten

Dem Vermieter bleiben im Erfolgsfall ein Rechtsstreit und damit viel Zeit und Kosten erspart. Sobald allerdings ein Mieter in ersten Gesprächen eine freiwillige Kooperation verweigert, werden die VORanwalt – Berater veranlassen, was sie eigentlich verhindern wollten, nämlich eine Räumungsklage: Sie geben dann den Fall an Mietrechtsanwälte weiter. Zusatzkosten entstehen dem Vermieter durch den außergerichtlichen Hilfeversuch nicht: Die vom Auftraggeber bereits entrichtete Pauschale wird auf die außergerichtlichen Anwaltskosten angerechnet.              

HSM  

 

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