Strategieberatung 

NOTARE

Notare haben eine Sonderstellung: Sie sind

* Amtsträger, aber gleichzeitig unabhängige Organe der Rechtspflege

* überdurchschnittlich gute theoretische, besonnene und erfahrene Beratungsjuristen keine Interessenvertreter. Ihnen ist gesetzlich ausdrücklich untersagt, in Ausübung ihres Berufes Partei zu ergreifen oder einseitig Interessen wahrzunehmen!

SIE MÜSSEN ZUM NOTAR…

… für alle Verträge oder Rechtsgeschäfte, in den eine gesetzliche Formvorschrift eine notarielle Urkunde oder Beglaubigung vorschreibt.

Beispiel: Schenkungen, Grundstückskaufverträge, Gesellschaftsverträge

SIE  KÖNNEN ZUM NOTAR…

* bei Vertragsangelegenheiten, bei denen Sie einen unparteiischen Berater benötigen, wie allgemeine Beratung, Vertragsentwurf, Vertragsgestaltung

* bei freiwilliger Beurkundung von Verträgen, wie KFZ-Kaufverträge, Schuldanerkenntnisse

NOTARKOSTEN:

Notargebühren sind per Gesetz relativ niedrig. Notargebühren sind nicht verhandelbar.

WUSSTEN SIE:

Notare sind in der Regel wesentlich günstiger als Rechtsanwälte.

Bei Notar-Kostennoten reichen oft schon winzige Formfehler zur Unwirksamkeit.

 

FÜR NOTARE: STREITSCHLICHTUNG UND MUSTER EINES BEFRIEDUNGSVERTRAGES

Das Notarkostenrecht wurde durch das Gesetz über Kosten der der freiwilligen Gerichtsbarkeit für Gerichts und Notare" (GNotG) vom 01. August 2013  modernisiert. Es ist die erste Erhöhung der Gebühren seit 1986 und soll kleineren Notariaten Einkommensverbesserungen bescheren. 

VORanwalt.de hält die Berechnungen des BMI für zu euphemistisch; auch die Einführung des RVG bei Rechtsanwälten bewirkte tatsächlich teilweise erhebliche Einkommenseinbußen.

Das neue GNotKG lässt die wirtschaftlich sinnvollen "Gebühren nach Zeitaufwand" außer Acht, gerade für zeitraubende Amtstätigkeiten mit niedrigen Geschäftswerten. Zudem wurde durch Streichung der Regelung des § 147 Abs. 2 KostO auch die Auffangebühr für "isolierte Beratungen" abgeschafft.

STREITSCHLICHTUNGSTÄTIGKEIT

Notare können sich nun allerdings zusätzliche Geschäftsfelder suchen, beispielsweise die Konflikte auflösende Tätigkeit als Mediator. In § 126 GNotKG heißt es insoweit wörtlich:

§ 126 GNotKG

(1) Für die Tätigkeit des Notars als Mediator oder Schlichter ist durch öffentlich-rechtlichen Vertrag eine Gegenleistung in Geld zu vereinbaren.

(…)

Die angemessene Gegenleistung für diese Tätigkeiten müssen allerdings durch schriftlichen, öffentlich-rechtlichen Vertrag vereinbart werden.

MUSTER EINES "BEFRIEDUNGSVERTRAGES " gemäß § 126 GNotKG

Für den Abschluss eines öffentlich-rechtlichen Vertrages gemäß § 126 GNotKGfür die Tätigkeit als Mediator schlägt der Inhaber dieser homepage, Stefan Markel, einen Befriedungsvertrag" vor.

Den Mustervertrag nebst  Gesetzesgrundlagen, Motiven des Gesetzgebers und Stellungnahme der BNotK finden Sie hier: zum kostenfreien download.

 

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